2014

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eddelstorf


Eddelstorf. Im Jahresrückblick auf das 111. Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Eddelstorf berichtete Ortsbrandmeister Hans-Hermann Zetsche von drei Brandeinsätzen und einer technischen Hilfeleistung. Die Brandschützer wurden zu einem Scheunenbrand und zwei Stoppelfeldbränden alarmiert. Außerdem musste ein Keller nach unwetterartigen Niederschlägen ausgepumpt werden. Inklusive der vier Einsätze haben die Feuerwehrmitglieder insgesamt 42 Dienste verrichtet. Viele der Dienste, die zum Teil auch gemeinsam mit dem Schützenverein, Sportverein und DRK durchgeführt wurden, kamen der örtlichen Gemeinschaft zugute. In der Kommunikationsgruppe Bevensen, deren Leiter Eddelstorfs stellv. Ortsbrandmeister Thomas Pelchen ist, unterstützten neben Pelchen noch zwei weitere Eddelstorfer Einsatzkräfte den jeweiligen Einsatzleiter vor Ort als Führungsgehilfen im Einsatzleitfahrzeug Bad Bevensen; unter anderem auch bei dem Feuer im Parkhotel Bad Bevensen. Auch außerhalb der Kommunikationsgruppe nahm Pelchen, der in Bad Bevensen berufstätig ist, als Doppelmitglied an diversen Diensten und Einsätzen der Freiwilligen Feuer Bad Bevensen teil. Überörtlich wurden im Mai für den Hochwassereinsatz an der Elbe Einsatzkräfte gestellt; dabei kam Pelchen in einer Einheit mit Führungsaufgaben zum Einsatz. Was das erfolgreiche Absolvieren von Fortbildungen angeht, war Marcel Schmitz im zurückliegenden Jahr mit vier externen Schulungen in Bad Bevensen, Uelzen und an der Nds. Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle absoluter Spitzenreiter. Betreffend der gemeinsamen Ausbildung der Atemschutzgeräteträger auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene berichtete der AGT-Beauftragte Ralf Frech von einem hohen Niveau. Im Anschluss an den Jahresrückblick lobten die vielen Gäste aus Politik, Feuerwehrführung und örtlichen Vereinen das herausragende Engagement und die gut Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Eddelstorf. Ehrungen: Mit dem Abzeichen für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Hauptfeuerwehrmann Eckhard Burmester ausgezeichnet. Brandmeister Horst Unbehauen erhielt das Abzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft. Mit der Hochwasser-Medaille 2013 des Landes Niedersachsen wurde Thomas Pelchen für besondere Verdienste ausgezeichnet. Mit der internen Ehrenplakette „Feuerwehrmann 2013“ wurde Benjamin Leitis für besondere Leistungen ausgezeichnet. Beförderungen: Benjamin Leitis und Jonas Meyer wurden vom Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Frederik Letsch und Marcel Schmitz befördert. Der stellv. Ortsbrandmeister Thomas Pelchen wurde zum 1. Hauptlöschmeister befördert. Wahlen: Nach 22 Jahren als Sicherheitsbeauftragter wird Werner Krüger durch Benjamin Leitis abgelöst. Wiederwahl zum Schriftführer: Frank Meyer; Neuer Kassenprüfer: Normen Ahnsehl Neue aktive Mitglieder: Alexander Panthen, Jürgen Küster und Leon Pelchen Als PDF herunterladen





2015

Brand in Tischlerei


Eddelstorf. Donnerstagfrüh auf dem Weg zur Arbeit bemerkte ein Eddelstorfer Feuerwehrmann Rauchentwicklung aus der örtlichen Tischlerei. Er informierte den nebenan wohnenden Besitzer der Tischlerei, der umgehend die Feuerwehr alarmierte. Beim Eintreffen der Feuerwehren drang aus allen Gebäudeteilen dichter Brandrauch. Im Innenangriff bekämpften mehrere Atemschutzgeräteträgertrupps das Feuer im Erdgeschoss und im Dachgeschoss. Weitere Atemschutzgeräteträger öffneten von außen die Dachhaut des Gebäudes. Probleme bereiteten in dem überwiegend aus Holz gebautem Gebäude die gut isolierten Hohlräume und Zwischendecken, in denen sich das Feuer bis unters Dach ausbreitetet hatte. Die Brandschützer brachten das Feuer zwei Stunden nach Alarmierung unter Kontrolle, jedoch gestaltete sich aufgrund der Bauweise das anschließende Aufspüren von Brandnestern als schwierig. Es kamen 34 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz, die teilweise nachalarmiert wurden. Ebenso war es erforderlich weitere Atemschutzgeräte aus der Feuerwehrtechnischen Zentrale Uelzen anzufordern. Nutzungsbedingt mussten große Holzmengen und Brandschutt aus der Tischlerei geholt werden. Nach Ende des insgesamt achtstündigen Löscheinsatzes wurde noch ein Trupp zur Brandwache abgestellt. Im Einsatz waren 113 Einsatzkräfte der Feuerwehren Eddelstorf, Aljarn, Altenmedingen, Bad Bevensen, Barum, Bienenbüttel, Ebstorf, Gienau, Gr. Thondorf, Himbergen, Römstedt, Secklendorf sowie der stellv. Gemeindebrandmeister Sven Lühr und der Anschnittsleiter Nord Frank Hagel. Der Besitzer der Tischlerei wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben, ebenso ein Feuerwehrmann mit einer Schnittverletzung.




Eddelstorf unter neuer Führung – Einweihung des umgebautes Feuerwehrhauses


Eddelstorf. Ortsbrandmeister Hans-Hermann Zetsche begrüßt in einem großen Zelt am Feuerwehrhaus Eddelstorf die Mitglieder der Feuerwehr mit deren Partnerinnen und Partnern, sowie eine Vielzahl von Gästen. Anlass ist der Um- und Ausbau des 1903 errichteten Feuerwehrhauses. Vor vier Jahren fasste man den Entschluss das alte Feuerwehrhaus durch einen Umbau attraktiver zu machen. Das Konzept sah einen ausreichend großen Unterstand, auch für zukünftige Feuerlöschfahrzeuge vor. Des Weiteren sollte der lang ersehnte Wunsch von sanitären Anlagen und einem Gruppenraum realisiert werden. Zetsche beschreibt anschaulich den Weg von den ersten Planungsgesprächen, bis hin zum fertigen Umbau. Nach vier Jahren erstrahlt das alte Feuerwehrhaus in neuem Glanz und die gewünschten Ausbauten werten das Haus enorm auf. Nun war es an der Zeit Danke zu sagen. Vorne Weg dankte Zetsche der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und der Gemeinde Altenmedingen für die finanzielle Unterstützung. Ebenso dankte er den Eddelstorfer Gewerbebetrieben die mit Maschinen, Werkzeug, Material und hilfreichen Tipps den Umbau ermöglichten. Seinen größten Dank sprach er aber den Eddelstorfer Kameradinnen und Kameraden aus. Ohne deren Eigenleistung wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen. Auch die Ehepartner unterstützen mit Arbeitskraft und Catering wo sie nur konnten. Zetsche ist stolz auf das „neue“ Gerätehaus und wie der Ausbau umgesetzt wurde. „Mit diesem Feuerwehrhaus ist man für die Zukunft gewappnet“, strahlt Zetsche hocherfreut. Anschließend erteilt er Thomas Pelchen, dem neuen Ortsbrandmeister der Feuerwehr Eddelstorf, das Wort und übergibt ihm symbolisch das Feuerwehrhaus. Vor der Einweihung des Gerätehauses wurde nämlich in einer außerordentlichen Generalversammlung ein neuer Ortsbrandmeister gewählt. Hans-Hermann Zetsche legte die Funktion, wie angekündigt, nach einer Amtszeit von 12 Jahren nieder. Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Pelchen wurde von den 23 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig als neuer Wehrchef gewählt. Dadurch musste die Funktion des Stellvertreters neu besetzt werden. Die Versammlung wählte den bisherigen Gruppenführer Dieter Fabel, ebenfalls einstimmig, zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister. Dieses Wahlergebnis muss allerdings noch von der Samtgemeinde bestätigt werden. Denn die Samtgemeinde muss die Beiden erst noch in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Bei der Versammlung wurde noch Ralf Frech einstimmig zum neuen Gruppenführer gewählt und der Löschmeister Heinz Panthen für 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Pelchen freut sich mit seinem Stellvertreter auf die neuen Aufgaben und das er eine solch motivierte Truppe übernehmen darf. Zurzeit besteht die Eddelstorfer Wehr aus 26 Aktiven Kameradinnen und Kameraden. Pelchen dankte ebenfalls den vielen Helfern die den Feuerwehrhausumbau ermöglichten. „Hier wird Feuerwehr gelebt“, freut er sich. Er dankte Hans-Hermann Zetsche für seine geleistete Arbeit und überreichte ihm anerkennend ein Präsent und ein Fotobuch zur Erinnerung. Bericht: Andreas König Fotos: Feuerwehr Eddelstorf




Gasthaus in Altenmedingen brennt – 101 Feuerwehrkräfte im Einsatz


Altenmedingen. Am ersten Adventssonntag wurden gegen 9.50 Uhr die Feuerwehren Aljarn, Altenmedingen, Bad Bevensen, Eddelstorf, Römstedt und Secklendorf mit dem Einsatzstichwort „F3 Dachstuhlbrand Gasthaus“ nach Altenmedingen alarmiert. Im Obergeschoss des Gasthauses kam es zu einer ungeklärten Brandentwicklung. Die Folge war eine massive Brandrauchausbreitung in den Spitzboden. Der Brandrauch drückte auf der gesamten Länge des verwinkelten Dachgeschosses unter den Dachpfannen raus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war nicht bekannt, ob sich noch Personen im Objekt aufhielten. Über zwei Zugänge wurden zeitgleich mehrere Atemschutztrupps zur Menschensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt. Die Menschensuche war schnell abgeschlossen, Personen befanden sich nicht im Gasthaus. Der Schwerpunkt lag nun darauf, eine Brandausbreitung zu verhindern. Durch schnelles und effektives Vorgehen, konnte eine Durchzündung der Brandrauchgase im Spitzboden verhindert werden. Der heiße Brandrauch wurde über die Dachfenster abgeleitet, ein Öffnen der Dachhaut war nicht notwendig. Parallel wurde die Brandbekämpfung im Obergeschoss eingeleitet. Das eigentliche Feuer war schnell unter Kontrolle, hat sich allerdings in den Holzdielenboden und in eine Hohlwand vorgefressen. Mit Motorsägen und Brechwerkzeugen öffnete man im Obergeschoss die Wand, sowie den alten Dielenboden und löschte die Brandnester ab. Unter dem auf Holzbalken gelagerten Dielenboden befanden sich Fächer, die mit einem Stroh- Lehmgemisch gefüllt waren. Diese mussten freigelegt und ausgeräumt werden, da es hier drin noch schwelte. In Absprache mit den Trupps im Obergeschoss, wurde zeitgleich die Holzbalkendecke aus dem Erdgeschoss geöffnet, um auch hier eine Brandausbreitung zu verhindern. Die eingeleiteten Maßnahmen führten zum Erfolg und gegen Mittag war das Feuer vollständig gelöscht. Durch das konsequente Vorgehen der Atemschutztrupps und dem verhindern der Rauchgasdurchzündung, konnte weiterer Sachschaden verhindert werden. Sachwerte wie teilweise antikes Mobiliar, wurden vor dem Öffnen der Decke in andere Räume gebracht. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK verpflegte die eingesetzten Kräfte. Insgesamt waren 101 Feuerwehrkräfte, 1 DRK Rettungswagen, 6 Kräfte der SEG und dem OrgL des DRK, sowie Kräfte der Polizei und Kripo am Einsatz beteiligt. Die Brandursache war bis zum Ende der Löscharbeiten unklar. Beim Eintreffen der Bad Bevensener Fahrzeuge in Altenmedingen, lief noch ein Brandalarm in einem Bevensener Hotel auf. Ein Fahrzeug wurde aus dem Einsatzgeschehen ausgebunden und kontrollierte die Meldung. Glücklicherweise handelte es sich hierbei um einen Fehlalarm. Bericht: Andreas König Fotos: Philipp Schulze





2017

Verkehrsunfall an der Vorwerker Kreuzung


Unser erster Einsatz in diesem Jahr war ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Vorwerker Str und L 232. Wir sind um 15:39 Uhr zum Einsatzort ausgerückt, sicherten die Unfallstelle streuten im Auftrag der Polizei und der Leitstelle den Kreuzungsbereich mit Ölbindemittel ab. Sammelten herumliegende Trümmerteile ein und haben anschließend das Bindemittel wieder aufgenommen. Die Freigabe der Einsatzstelle erfolgte durch die Polizei um 16:40 Uhr Es waren 14 Kräfte der Wehr Eddelstorf im Einsatz




Jahreshauptversammlung 2017


Eddelstorf (fpr). Ortsbrandmeister Thomas Pelchen eröffnet seine zweite Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Dorfkrug“ in Eddelstorf. Er berichtet den vielen Gästen und Mitgliedern von einer guten Dienstbeteiligung und insgesamt vierzehn geleisteten Einsätzen.

Neben drei Brandeinsätzen wurde die Eddelstorfer Wehr zu verschiedenen technischen Hilfeleistungen gerufen. Das Spektrum der Hilfeleistungen umfasste unterstützende Maßnahmen bei Verkehrsunfällen, bis hin zu Überflutungen der Ortsmitte nach Starkregen. Alleine sechs technische Hilfeleistungen mit abgeknickten Bäumen gingen auf das Konto des unerwartet heftigen Wintereinbruchs Anfang November.

Der Ausbildungsstand der Wehr konnte durch interne, wie externe Schulungen noch weiter verbessert werden. Insbesondere die Atemschutzgeräteträger wurden zusätzlich auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene mehrfach fortgebildet. An der FTZ Uelzen wurden diverse technische Lehrgänge absolviert und einige Kameraden bildeten sich in Celle an der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz weiter.

Einige Eddelstorfer Brandschützer engagieren sich noch über den normalen Dienst ihrer Wehr hinaus. So stellt die Wehr, neben Mitgliedern der Komgruppe, mit Marcel Schmitz auch den stellvertretenden Gruppenführer dieser Einheit. Pelchen selber ist noch als stellvertretender Gemeindebrandmeister und an der Technischen Einsatzleitung beim Landkreis Uelzen aktiv.

Die Eddelstorfer Feuerwehr besteht aktuell aus 33 aktiven Mitgliedern. Ganz besonders freut sich Pelchen über die sechs Neuaufnahmen. Mit Merle Sprang, Fynn Pelchen, Malte Meyer, Joshua Keitemeier, Jan Unbehauen und Olaf Rund blickt er positiv in die Zukunft. Der Kamerad Bernhard Reich wurde mit Erreichen der Altersgrenze der Altersabteilung übergeben.

Die Wettbewerbsgruppen der Wehren Altenmedingen und Eddelstorf haben sich vergangenes Jahr wieder gegenseitig unterstützt und sich über die Gemeinde für den Kreisentscheid in Wellendorf qualifiziert. Dort belegte die gemeinsame Gruppe den elften Platz. Der Flutlichtwettbewerb der Gemeinde Altenmedingen wurde auf dem Eddelstorfer Mehrgenerationenplatz ausgerichtet.

Für die Dorfgemeinschaft wurde eine Feuerlöscherausbildung angeboten. Erst wurden die verschiedenen Brandklassen und unterschiedlichen Feuerlöscher-Typen erklärt, anschließend hatten die Eddelstorfer Einwohner die Möglichkeit das Erlernte praktisch zu üben. Unter Anleitung konnten die Teilnehmer diverse Techniken ausprobieren und waren erstaunt, von den unterschiedlichen Löscherfolgen.

Ehrungen: Zum Feuerwehrmann des Jahres wurde Hans-Hermann Zetsche geehrt.

Beförderungen: Markus Reich, Leon Pelchen und Fynn Pelchen wurden zum Feuerwehrmann befördert. Jürgen Küster wurde zum Oberfeuerwehrmann und Benjamin Leitis zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Der stellv. Ortsbrandmeister Dieter Fabel wurde zum Oberlöschmeister befördert. Der Ortsbrandmeister und stellv. Gemeindebrandmeister Thomas Pelchen wurde unter donnernden Applaus zum Oberbrandmeister befördert.

Wahlen: Die Versammlung wählte den Gruppenführer Ralf Frech und den Gerätewart Marcel Schmitz einstimmig für weitere drei Jahre.

Die Geehrten, Beförderten und Gewählten.




Brand eines Nebengebäudes


Unser zweiter Einsatz war am 17.01.2017 ein Brandeinsatz in Aljarn.

Um 17:15 Uhr sind wir zu dem Einsatz in Aljarn ausgerückt. Es brennt eine Giebelwand eines Nebengebäudes in der „Heidkoppel“.

Es wurde ein AGT Trupp zur Brandbekämpfung im Nebengebäude eingesetzt. Nach der Brandbekämpfung mit zwei C- Strahlrohren wurde das Nebengebäude mit einer Wärmebildkamera nach Brandnestern abgesucht. Etwa gegen 18:20 Uhr wurde das Nebengebäude an Polizei und Eigentümern übergeben.

Es waren zwei AGT Trupps im Einsatz. Davon stellten wir 1 AGT Trupp übernahmen die Einsatzleitung und sicherten die Fahrzeuge und Einsatzkräfte gegen den fließenden Verkehr.

Insgesamt waren im Einsatz:

• Altenmedingen mit 12 Einsatzkräften

• Aljarn – Bohndorf mit 9 Einsatzkräften

• Eddelstorf mit 22 Einsatzkräften

• Bad Bevensen mit 32 Einsatzkräften




Alarmübung mit neuen Erkenntnissen


Eddelstorf (fpr). Manch einer musste das heimische Abendbrot im Kreis seiner Familie stehen lassen, als am heutigen Freitagabend (4. August 2017) kurz nach 19 Uhr die Sirenen heulten. Nach und nach wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Wehren Eddelstorf, Altenmedingen, Secklendorf, Aljarn-Bohndorf der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf sowie der Wehr Gienau aus der Nachbargemeinde Dahlenburg in Alarmstimmung versetzt, sodass sie sich an ihren Feuerwehrhäusern einfanden. Und dann ging es mit Blaulicht und Einsatzhorn los.

Ziel war die Straße „Zum Sportplatz“ in Eddelstorf. Was bis dahin noch niemand ahnte war, dass es sich um eine Alarmübung unter der erstmaligen Leitung des stellvertretenden Eddelstorfer Ortswehrführers Dieter Fabel handelte. Plan der gemeinsamen Übung war ein angenommener Waldflächenbrand, bei dem es nicht nur um das reine Löschen des simulierten Feuers ging. Als weiteres Ziel ging es auch um die Wasserförderung über längere Wegstrecken, bei der mehrere tragbare Pumpen zwischengeschaltet werden mussten.

Die insgesamt mehr als 50 Feuerwehrleute waren fix. Schnell waren die Flammen im Unterholz gelöscht. Dabei ergaben sich durch die Übung durchaus neue Erkenntnisse. So wurden erstmals Schläuche mit kleinerem Durchmesser, aber gleichem Löscheffekt erprobt, mit denen das Löschwasser sparsamer eingesetzt werden kann. Allerdings – so die Meinung vieler Führungskräfte bei der anschließenden Übungskritik – sei die Kommunikation aufgrund fehlender Handfunksprechgeräte verbesserungswürdig.

Dabei verstehen sich die benachbarten Feuerwehren untereinander hervorragend. Dies zeigt auch die kameradschaftliche Zusammenarbeit sowie die Motivation der Mannschaften und ist sicherlich ein Verdienst jahrelangen ortsübergreifenden Teamworks. So gab es dann nach dem Zusammenpacken von den Gerätschaften und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Rahmen der Nachbesprechung am Eddelstorfer Feuerwehrhaus noch zur Zufriedenheit aller eine Grillwurst.

Fast 200 ehrenamtliche Feuerwehrleute – Männer wie Frauen – versehen in den fünf Freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst und stehen damit an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit, wenn es um Menschenleben, Brände und Unfälle sowie technische Hilfeleistungen, Umwelteinsätze und andere Notsituationen ihrer Mitbürger geht.

Eddelstorf, 04.08.2017

Text & Fotos: Tom Reher / Feuerwehrpresse




Scheunenbrand in Altenmedingen


Am 21.11.2017 wurden wir gegen 2:20 von unserer Sirene geweckt. Am Gerätehaus angekommen war die Meldung:“ Scheunenbrand, „Zum Dorn“ in Altenmedingen. Als wir am Einsatzort in Altenmedingen eintrafen, stand die Scheune bereits in Vollbrand.

Die Aufgabe mit den anderen Wehren (Aljarn, Altenmedingen, Bad Bevensen, Drögenottorf, Römstedt, Secklendorf) war es, zwei angrenzende Gebäude, in denen Stroh gelagert und Oldtimerfahrzeuge untergestellt waren, vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren und damit ein weitaus größeren Sachschaden zu verhindern.

Gegen 8:00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass wir wieder abrücken konnten.





2018

Jahreshauptversammlung 2018


Eddelstorf (ffpr). Mit 88 Diensten und 12 Einsätzen blickt Ortsbrandmeister Thomas Pelchen auf ein ereignisreiches Jahr der Ortsfeuerwehr Eddelstorf zurück. Die Einsätze splitten sich in zwei Brandeinsätze und zehn technische Hilfeleistungen aufgrund von Unwetterereignissen und einem Verkehrsunfall auf. Als größten Einsatztag bezeichnet Pelchen den Scheunenbrand in Altenmedingen. Mitten in der Nacht war die Feuerwehr aus Eddelstorf mit 18 Einsatzkräften zur Stelle und konnte an mehreren Stellen gleichzeitig eingreifen und unterstützen. Die Wehr besteht aktuell aus 33 aktiven Kameraden. Mit Altersabteilung, Ehrenmitgliedern und Mitgliedern des Freundeskreises besteht die Ortsfeuerwehr Eddelstorf aus insgesamt 81 Mitgliedern. Bei den vielen Ausbildungsdiensten wurden verschiedenste Themen behandelt. An der ortsübergreifenden, gemeinsamen Ausbildung kommt heutzutage keiner mehr vorbei. Pelchen berichtet nicht nur von gemeinsamen Atemschutzdiensten. Vielmehr geht es langfristig darum alle Wehren der Gemeinde Altenmedingen auf denselben Kenntnis- und Ausbildungsstand zu bringen. Aktuell kann die Wehr auf fünf ausgebildete Atemschutzgeräteträger zurückgreifen. Pelchen appeliert an seine aktiven Mitglieder. Je mehr Einsatzkräfte für den Atemschutzeinsatz ausgebildet sind, umso besser. Fünf Mal bildete man sich überörtlich weiter. In der Uelzener FTZ und an der NABK in Celle wurden unterschiedlichste Lehrgänge besucht. Im Jahr 2017 haben sich die Wettbewerbsgruppen der Wehr Altenmedingen und Eddelstorf gegenseitig unterstützt und am Gemeindeentscheid in Drögennottorf teilgenommen. Die gemeinsame LF und TS Gruppe konnte sich jeweils für den Kreiswettbewerb in Dreilingen qualifizieren. Auf dem Kreisentscheid konnte in der TS und LF Gruppe ein zufriedenstellender Platz erreicht werden. Pelchen dankt den Mitgliedern und dem Kommando für die geleistete Arbeit. Einen besonderen Dank spricht er den Mitgliedern des Förderkreises und den Eddelstorfer Landwirten und Gewerbebetrieben aus. Ohne deren Unterstützung wären viele Sachen nicht oder nicht so einfach zu realisieren gewesen. Ehrung: Die Wettbewerbsgruppe 2017 wurde zum Feuerwehrmann bzw. Gruppe des Jahres 2017 geehrt. Bernfried Röber und Henning Wendt erhielten das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Gerhard Meyer wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Friedrich Röber wurde für unfassbare 75 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Beförderungen: Merle Sprang zur Feuerwehrfrau. Malte Meyer zum Feuerwehrmann. Marcel Schmitz und Ralf Frech zum Löschmeister. Der stellv. Ortsbrandmeister Dieter Fabel zum Hauptlöschmeister. Ortsbrandmeister und stellv. Gemeindebrandmeister Thomas Pelchen zum Hauptbrandmeister
Fotos: Andreas König Bericht: Andreas König




Garagenbrand in Altenmedingen


Altenmedingen. Dicke Rauchschwaden steigen am Dienstagvormittag gegen 9 Uhr in den blauen Himmel über Altenmedingen. Während die Kinder der örtlichen Kita den vorbeifahrenden Feuerwehrfahrzeugen auf den Weg zum Einsatzort zuwinken, brennt einige Straßen weiter eine Doppelgarage mit samt einem Pkw in voller Ausdehnung. Mit mehreren Strahlrohren löschen die ehramtlichen Feuerwehrleute aus Altenmedingen, Bad Bevensen, Eddelstorf und Secklendorf die Flammen mit Wasser und später mit Schaum. Somit kann das Ausbreiten auf ein benachbartes Wohnhaus und der Gartenanlage verhindert werden. Eine in der Garage gelagerte Gasflasche kann durch die Feuerwehr noch geborgen werden. Durch den DRK Rettungsdienst wird parallel eine schwerverletzte Person versorgt und ins Klinikum eingeliefert. Nach knapp zwei Stunden verlassen die letzten Feuerwehrleute den Brandort. Bericht: Philipp Schulze Fotos: Feuerwehr




Scheunenbrand in Altenmedingen


Altenmedingen. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften war am Samstag (03. März 2018) bei einem Scheunenbrand in Altenmedingen beschäftigt. Gegen 7:24 Uhr wurden die ersten Feuerwehren zu dem Brand in der Hauptstraße alarmiert. Keine 20 Meter trennten den Scheunenkomplex vom Feuerwehrhaus. Somit hatten die ehrenamtlichen Brandschützer teilweise Mühe zu ihren Einsatzfahrzeugen zu gelangen, da Wind den dichten Qualm in Richtung Gerätehaus drückte, berichtete Ortsbrandmeister und zugleich Einsatzleiter Michael Alvermann . Flammen schlugen derweil aus Fenstern der Scheune. Da aufgrund des Qualmes das genaue Ausmaß des Feuers nicht eindeutig beurteilen ließ, veranlasste Einsatzleiter Alvermann eine Alarmstufenerhöhung um weitere Kräfte alarmieren zu lassen. Unter Atemschutz und mit mehreren Strahlrohren konnte das Feuer durch die Ortsfeuerwehren Altenmedingen, Aljarn-Bohndorf, Bad Bevensen, Eddelstorf, Drögennottorf, Römstedt und Secklendorf eingedämmt werden, um somit ein großflächiges ausbreiten zu verhindern. Zur Absicherung der Brandschützer war zudem ein Rettungswagen (RTW) von der DRK Rettungswache aus Bad Bevensen mit im Einsatz, welcher im Verlauf durch ehrenamtliche Helfer mit ihren Fahrzeugen der DRK Bereitschaft Uelzen abgelöst worden ist. Über die Drehleiter wurde zeitgleich zu den weiteren Löschmaßnahmen Teile des Scheunendaches entfernt, um besser an entsprechende Brandstellen heran zu kommen. Für diese Tätigkeit wurde dann zusätzlich die Absturzsicherungsgruppe des Landkreises alarmiert. Diese Gruppe besteht aus besonders geschulten und ausgestatteten Feuerwehrkräften, welche aus verschiedenen Ortswehren der unterschiedlichen Samtgemeinden, für das Arbeiten, z.B. auf Dächern mit entsprechenden Sicherungsmitteln ausgerüstet und ausgebildet wurden. Erschwert wurden die Löschmaßnahmen durch eisigen Wind im Temperaturen von bis zu -12°C. In zwei Fällen froren die Lungenautomaten von den eingesetzten Atemschutzgeräteträgern ein. Weiter mussten Feuerwehrschläuche und Armaturen ständig vor dem Einfrieren bewahrt werden. Mit Salz wurde die teilweile völlig vereiste Einsatzstelle abgestreut. Gegen 13 Uhr konnte Michael Alvermann die letzten von über 100 Einsatzkräften nach Hause schicken. Bericht: Philipp Schulze Fotos: Philipp Schulze/phs-foto.de





2019

Sommermarkt Altenmedingen 14.07.2019


Die Feuerwehr Eddelstorf nahm im Rahmen des alle 2 Jahre stattfindenden Sommermarkts in Altenmedingen zusammen mit den Feuerwehren aus der gesamten Gemeinde Altenmedingen teil. Beim diesjährigen Sommermarkts ergab sich uns die Möglichkeit die Feuerwehren der Gemeinde zu präsentieren. Einfach die Feuerwehr greifbar darstellen, unzwar für jeden. Dort Präsentierten wir in Kooperation einen Entstehungsbrand in einem von uns nachgestellten "Wohnzimmer" mit geplanter Menschenrettung. Die Feuerwehr Altenmedingen Präsentierte ihren neuen Akku-Betriebenen Rüstsatz und stellten einen PKW zum direkten "ausprobieren" des neuen Geräts zur Verfügung. Die Präsentation und Simulation des vorbereitetetn Zimmerbrandes zeigte den Zuschauern und auch uns selbst als aktive Feuerwehrkameraden wie schnell so ein Brand sich entwickeln kann. Kaum war das Feuer entfacht zeigte sich, dass auch kleine Zündquellen für einen ausgedehnten Zimmerbrand sorgen können. Zum bedauern mussten wir Feststellen, dass die Menschenrettung hier leid er ausfiel. Der Brand wurde aus einem gemischten Löschzug der Feuerwehr Altenmedingen und Eddelstorf unter dem Kommentar für die Zuschauer von unserem OrtsBM Thomas Pelchen und unter der Führung von unserem 2. stellv OrtsBM Ralf Frech gelöscht. Zur Erkenntnis aller Anwesenden schlossen wir die Vorführung und erhielten eine Menge postiver Kommentare und von dem ein oder anderen Kameraden und Zuschauer mit einem schmunzeln im Gesicht. In diesem Sinne Bedanken wir uns für schöne die Zusammenarbeit mit allen Feuerwehren der Gemeinde Altenmedingen. Und blicken auf eine gemeinschaftliche Zukunft. Am Sommermarkt in der Abteilung der Feuerwehr, haben Teilgenommen: FFW Altenmedingen + JF Altenmedingen FFW Eddelstorf FFW Secklendorf Fotos: Privat Bericht: Leon Pelchen




Heißausbildung 13.07.2019


Bei der Heißausbildung für die Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf ergab sich einmal wieder die Möglichkeit, sich im Brandcontainer der Firma Delta weiterzubilden. Die Ausbildung erstreckte sich vom 12.07.2019 - 13.07.2019 in jeweils 4 Gruppen von jeweils 15 Teilnehmern, sodass insgesamt 60 Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde das Glück hatten, unter Realbedingungen zu trainieren. Wir Eddelstorfer nahmen mit 5 Kameraden an der Ausbildung Teil, um einmal mehr den Vorteil zu nutzen, gemeinsam zu trainieren. Mit besonders viel Ehrgeiz, Schweiß und noch mehr Schweiß nahmen wir Tuchfühlung bei den hitzigen Temperaturen. Ausgebildet und Unterstützt wurden wir an diesem Samstag vom Ausbilderteam der Firma Delta und den Atemschutzausbildern der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Da die Feuerwehr Bevensen ordentlich Werbung für dieses Event betrieben hat, haben sich auch einige Aktive Kameraden und Familienangehörige sowie Gäste eingefunden, um hautnah mit mitzuerleben wie dort trainiert wird.
Begonnen hat der Tag für uns mit einem Briefing im Schulungsraum der Feuerwehr Bad Bevensen. Nach einer Erklärung der Verhaltensweisen im Container, erhielten wie eine gemeinsame Theorie-Einheit von einigen Grundsätzen im Atemschutzeinsatz und Eckdaten zum Container - sowie die geplanten Szenarien die uns innerhalb des Containers erwarten werden. Nun folgte die Praxis. Einsatzbereit in Einsatzkleidung mit angelgtem Atemschutzgerät und Poncho ging es ab in den Container. Die gesamte Praxisausbildung erstreckte sich nun nach der Einteilung in Kleingruppen von 3-6 Personen, über den restlichen Vormittag. Jede Kleingruppe durfte 2 Durchgänge mit verschiedenen Trainingsmethoden durchleben, um die Temperaturen eines Innenangriffs zu erfahren und verschiedene Techniken im Umgang mit dem Hohlstrahlrohr auszuprobieren. Denn, falls man zu viel Wasser in ein offenes Feuer gibt, entsteht eine menge Wasserdampf. Und mit einer Erkenntnis gingen alle nach Hause: Wasserdampf ist zu heiß! Sehr schnell neigte sich der Ausbildungsvormittag dem Ende. Es blieb natürlich nicht nur bei dieser einen Erkenntnis. Jeder konnte etwas neues erlernen und doppelt so viel an Erfahrung gewinnen. Insgesamt hatten wir sehr viel Spaß und sprechen hiermit auch den Dank für die Realisierung dieser Art von Ausbildung und an das gesamte Ausbildungsteam für die Durchführung der Heißausbildung. Mit Kameradschaftliche Grüßen Feuerwehr Eddelstorf Fotos: Andreas König Bericht: Leon Pelchen




Jahreshauptversammlung 2019


Eddelstorf – Im Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Thomas Pelchen von 25 Ausbildungsdiensten und 15 Einsätzen. Sechsmal wurden die Einsatzkräfte zur technischen Hilfeleistung und neunmal zu Bränden alarmiert. Neben zwei Scheunenbränden stellte ein Waldbrand auf einer Fläche von 5.000 m² die größten Herausforderungen für die freiwilligen Helfer.
Nach einer gelungenen Werbekampagne in Eddelstorf freut Pelchen sich über acht Neuzugänge bei den Brandschützern, die inzwischen 38 Aktive zählen. Die Zahl der dringend benötigten Atemschutzgeräteträger hat sich nach bestandenen Prüfungen auf sechs verdoppelt. Leon Pelchen stach unter den engagierten Mitgliedern mit vier bestandenen Lehrgängen innerhalb eines Jahres hervor. Unter anderem wurde ihm dafür die jährlich intern neu vergebene Ehrenplakette verliehen. Mit dem Gedanken an eine Kooperation wurden viele gemeinsame Ausbildungsdienste mit angrenzenden Ortsfeuerwehren durchgeführt. Die Sanierung des Schlauchturms ist abgeschlossen. Selbst im Dunkeln prägt der angestrahlte Turm das Ortsbild jetzt wieder positiv. Neben den vielen Ausbildungsdiensten und Einsätzen wurden auch 23 Dienste für und mit der Dorfgemeinschaft geleistet. In diesem Zusammenhang lobte Pelchen das außerordentlich gute Miteinander der Vereine und Organisationen in und um Eddelsdorf und bedankte sich bei den Vertretern, die als Gäste an der Jahreshauptversammlung teilnahmen.
Wahlen: Zweiter stellv. Ortsbrandmeister Ralf Frech, Gruppenführer Leon Pelchen, Gerätewart Marcel Schmitz Beförderungen: Feuerwehrfrau Corinna Pelchen, Feuerwehrmann Christoph Pritsch und Tobias Wendt, Oberfeuerwehrmann Leon Pelchen und Jan Unbehauen, Hauptfeuerwehrmann Christian Röber, Oberlöschmeister Ralf Frech, erster Hauptlöschmeister Dieter Fabel Neue Mitglieder: Michaela Gottlieb, Corinna Pelchen, Astrid Werner, Silke Kostbade, Sonja Wegener, Thomas Köpke, Christoph Pritsch und Tobias Wendt. Fotos: Privat Bericht: Christian König Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren SG Bevensen-Ebstorf





2016

Jahreshauptversammlung 2016


Eddelstorf. Ortsbrandmeister Thomas Pelchen leitete seine erste Jahreshauptversammlung als neuer Wehrchef der Feuerwehr Eddelstorf souverän, als hätte er nie was anderes gemacht. Ihm blieb auch wenig Zeit sich in Ruhe in das neue Amt einzuleben. Mit 17 Einsätzen der Eddelstorfer Wehr blickt er gleich auf ein sehr turbulentes und ereignisreiches Jahr seiner noch jungen Amtsperiode zurück. Die Wehr wurde zu sechs technischen Hilfeleistungen wie Baum auf Straße, Türöffnung und zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Gleich elf Mal wurde die Wehr zu Brandeinsätzen gerufen. Die Eddelstorfer Wehr unterstütze bei vielen überörtlichen Gebäude-, Dachstuhl- und Waldbränden. Es handelte sich dabei um viele große Brände wie den Dachstuhlbränden in Bruchtorf, Edendorf, Hohenbostel und Medingen. Darunter auch die folgenreiche Nacht, als ein Brandstifter im Gollerner Weg und Lyraweg in Bad Bevensen zeitgleich mehrere Brände legte. An einem Morgen im April hat sich auch in Eddelstorf einen Großbrand ereignet. In der Eddelstorfer Tischlerei kam es in der rechten Werkstatthälfte zu einem Brand. Das Feuer breitete sich in dem holzverarbeitenden Betrieb schnell aus und drohte auf Nachbargebäude überzuspringen. Die Eddelstorfer Brandschützer konnten mit vielen anderen Feuerwehren aus der Region Schlimmeres verhindern und erhebliche Sachwerte schützen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den nächsten Tag. Bei diesem Einsatz, der sich an einem Werktag ereignete, waren über 100 freiwillige Feuerwehrkräfte im Einsatz. Unterstützt wurden sie zusätzlich, wie so oft, von der SEG des Deutschen Roten Kreuzes. Diese Vielzahl an Einsätzen kann nur mit einer fundierten Ausbildung erfolgreich und unfallfrei abgearbeitet werden. Bei vielen Monats- und Sonderdiensten werden verschiedene Themen behandelt und die richtigen Techniken und Taktiken geschult. Insbesondere die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger spielt eine große Rolle in der gesamten Gemeinde Altenmedingen. Auch hier legt die Feuerwehr Eddelstorf die Messlatte sehr hoch. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 50 Dienste durchgeführt. Darunter aber auch diverse Dienste zur Erhaltung des sehr aktiven Eddelstorfer Dorflebens. Dieses prägt die Feuerwehr entscheidend mit. Die Wehr unterstützt und organisiert viele Eddelstorfer Events.
Die Wettbewerbsgruppen der Wehr Altenmedingen und Eddelstorf haben sich im letzten Jahr gegenseitig unterstützt. Beim Gemeindeentscheid in Gollern konnte sich die gemeinsame LF Gruppe für den Kreiswettbewerb in Römstedt qualifizieren. Dort belegte man einen guten Platz im Mittelfeld. Zusammen mit der Wahl des neuen Ortsbrandmeisters der Eddelstorfer Wehr im Mai letzten Jahres, wurde auch das grundsanierte Feuerwehrhaus in Eddelstorf eingeweiht. Das 1903 errichtete Feuerwehrhaus erstrahlt nach viel Eigenleistung in neuem Glanz. Neben einer Wärmedämmung wurden auch sanitäre Anlagen und ein Gruppenraum realisiert. Der neue Wehrchef Pelchen ist stolz auf die gemeinsame Leistung und dankt allen Helfern. Darüber hinaus wurde Pelchen vom Gemeindekommando zum neuen 3. stellvertretenden Gemeindebrandmeister gewählt und übt dieses Amt seit Januar dieses Jahres aus. Die Eddelstorfer Wehr besteht derzeit aus 76 Mitgliedern, 27 davon sind aktive Kameraden. Wahlen: Der Schriftführer Frank Meyer und der Sicherheitsbeauftragte Benjamin Leitis wurden einstimmig wiedergewählt. Jonas Meyer wurde zum Feuerwehrmann des Jahres gewählt. Beförderungen: Alexander Panthen wurde zum Feuerwehrmann, Jonas Meyer und Benjamin Leitis zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marcel Schmitz, Ralf Frech und Bernhard Reich wurden zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Dieter Fabel wurde zum Löschmeister befördert. Fotos: Andreas König Bericht: Andreas König





2020

Flammen reichen bis in die Baumkronen – Hohe Waldbrandgefahr – Ersthelfer erfolgreich


Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren schlugen die Flammen bis in die Baumkronen eines Kiefernwaldstückes zwischen Seckelndorf und Bruchtorf. Ein Stammholzstapel von rund 150 Raummetern stand in Flammen.

Angrenzend breitete sich das Feuer auf dem Waldboden aus. Laut Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes, besteht aktuell bei Waldbrandstufe 4, eine hohe Gefahr.

Die aktuelle Trockenheit, der abgelegene Ort und die ungehinderte Zufuhr von Sauerstoff, sorgten bei den brennenden Stämmen für einen Kamineffekt.

Ersthelfer verhinderten mit einfachen Mitteln eine weitere Ausbreitung des Feuers auf dem Waldboden. Auf den Brand aufmerksam geworden, eilten sie mit Gartengerät zu Brandstelle und erstickten vor Eintreffen der Feuerwehr das Bodenfeuer. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenmedingen, Eddelstorf, Secklendorf und Bad Bevensen wurden von Ortsansässigen Landwirten beim Wassertransport unterstützt. Von mehreren Seiten aus löschten die Brandschützer die brennenden Stämme.

Ein Wasserbassin mit 5000l Wasser wurde im Wald aufgebaut und durch die

Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr befüllt. Später wurden die Stämme mit einem Fahrzeug der Landesforsten auseinandergezogen und letzte Glutnester abgelöscht.

Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren dauerte gute 5 Stunden. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Bericht: Matthias Wedel FFW Bad Bevensen Fotos: Matthias Wedel FFW Bad Bevensen & FFW Eddelstorf




Jahreshauptversammlung 2020


Eddelstorf – Im Jahresrückblick berichtete Ortsbrandmeister Thomas Pelchen von 63 Diensten aber einem vergleichsweise geringen Einsatzaufkommen. Vier Mal wurden die Brandschützer alarmiert. Neben einem Verkehrsunfall mit einer Schwerverletzten rückten die freiwilligen Helfer zu einem Scheunenbrand und zweimal, nach Starkregen, zum Keller Auspumpen aus. Viele der Dienste wurden mit und für die Dorfgemeinschaft und die örtlichen Vereine durchgeführt. Pelchen hob das intakte Dorfleben in Eddelstorf hervor und bedankte sich bei zahlreichen Abgeordneten, die als Gäste zu der Versammlung eingeladen waren. Von den 34 Aktiven sind inzwischen neun Brandschützern zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. In einem holzbefeuerten Brandcontainer bekamen die Löschkräfte einen Eindruck von den Temperaturen bei einem Zimmerbrand und konnten Erfahrungen bei der Brandbekämpfung im Innenangriff sammeln. Das alte, unzuverlässige Einsatzfahrzeug wurde gegen ein gebrauchtes aus der Samtgemeinde getauscht. Auf diesem ebenfalls alten Fahrzeug ist allerdings eine neue Tragkraftspritze verlastet. Deshalb war ein Schwerpunkt die Ausbildung an und mit der neuen Pumpe. „Damit ist die Einsatzbereitschaft wieder gewährleistet“, konstatierte Pelchen die Kompromisslösung. Bei dem traditionellen Flutlichtwettbewerb der Gemeinde Altenmedingen errang die Wettbewerbsgruppe erstmalig den Sieg und wird versuchen in diesem Jahr den Wanderpokal zu verteidigen. Geehrte: Highlight des Abends war die Ehrung von Siegfried Sievers für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr. Dem aus gesundheitlichen Gründen nur kurz anwesenden Löschmeister Siegfried Sievers wurde die seltene Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zuteil. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Friedrich Wendt und für 25 Jahre Klaus Dieter Seiler geehrt. Gerd Meyer und Frank Meyer wurden für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt. Feuerwehrmann des Jahres 2019: Christoph Pritsch Beföderte: Zum Oberfeuerwehrmann wurde Christoph Pritsch befördert. Leon Pelchen und Jan Unbehauen wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Ralf Frech zum Hauptlöschmeister. Wahlen: Frank Meyer wurde erneut zum Schriftführer gewählt und Benjamin Leitis erneut zum Sicherheitsbeauftragten. Neuer Gerätewart ist Christoph Pritsch Geehrte (ohne Siegfried Sievers), Beförderte und Gewählte Fotos: FFw Bevensen-Esbtorf





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